Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 Hauptnavigation; Accesskey: 3 Servicenavigation; Accesskey: 4
Gütersloh, 01.10.2014

Sie sind unbezahlbar - unsere Ehrenamtlichen!

 

Die Arbeit bei der Bürgerstiftung ist Teamarbeit: Ehrenamtliche und Hauptamtliche  ergänzen und unterstützen sich gegenseitig. Warum ehrenamtliche Mitarbeiter Zeit und Ideen stiften, berichten stellvertretend diese zehn.

 

Zum Beispiel: Brigitta Resch

„Auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung nach dem Ende meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit habe ich mich intensiv über die Bürgerstiftung Gütersloh informiert. Ich suchte nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit, die mir genauso viel Freude bereitet, wie ich sie in meinem aktiven Berufsleben erfahren habe. Und das ist gelungen! Mein Einstieg bei der Bürgerstiftung während der Vorbereitungsphase für den Adventskalender hat mir so gut gefallen, dass ich mich spontan für weitere Aufgaben, die auch normale Büroarbeit wie Datenbankaktualisierungen Rechnungsablage, Terminabstimmungen und Postversand beinhaltet, entschieden habe. In der herzlichen Atmosphäre der Bürgerstiftung fühle ich mich sehr wohl und freue mich auf die Mitarbeit bei weiteren Projekten. Das Leben in der Bürgerstiftung ist vielschichtig: Adventskalender, Weihnachtsmarkt, Ehrenamts-Projekte - und überall helfe ich mit!“

 


Zum Beispiel: Marco Diekmann

„Jeder Mensch in unserer Gesellschaft hat eine soziale Verantwortung, die es auch zu erfüllen gilt. Denn soziales Engagement erweitert den Horizont und bringt mich dazu, meinem erfüllten Leben mit einer gesunden Portion Demut zu begegnen. Durch soziales Engagement lernt man Menschen mit Tiefgang kennen - Menschen also, von denen ich noch was lernen kann. Mein Engagement, oder besser das meiner Firma für die Bürgerstiftung, beschränkte sich zunächst auf die technische Unterstützung für den Weihnachtsmarkt und den Bürgerbrunch. Ich will ehrlich sein - zunächst war es für mich ein Auftrag wie jeder andere. Aber nachdem ich mich mit der Tätigkeit der Bürgerstiftung auseinandergesetzt habe, war sofort klar, dass ich meine Arbeit und vor allem die meiner Mitarbeiter entgeltlos zur Verfügung stellen möchte. Schon war die ehrenamtliche Tätigkeit da und darüber bin ich sehr glücklich. Als zukünftiger zweifacher Familienvater liegt mir das Wohl von Kindern besonders am Herzen. Ich hoffe, mich in Zukunft in diesem Bereich über die Bürgerstiftung noch weiter einbringen zu können. Die Menschen und die Arbeit, die ich bisher kennen gelernt habe, sind großartig. Vielen Dank und weiter so.“

 


Zum Beispiel: Martina Genrich

"Eigentlich kenne ich die Bürgerstiftung – früher eben auch schon als Stadtstiftung – schon lange. Aber so richtig war mir nicht bewusst, dass man sich dort auch ehrenamtlich engagieren kann. Als ich dann 2011 auf der Suche nach einem ehrenamtlichen Engagement war – kam mir die Bürgerstiftung also gerade recht. Im Haus am Alten Kirchplatz kann man sich wohl fühlen und gleich beim ersten Gespräch mit dem Team in der Geschäftsstelle dort wurde ich sehr freundlich aufgenommen worden. Mein erster Einsatz kam sehr schnell, als erstes habe  beim Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche geholfen. Dadurch konnte ich die Bürgerstiftung und die anderen Ehrenamtlichen besser kennenlernen. Danach war ich mir sicher, weitermachen zu wollen. Mein erstes eigenes Projekt war in 2012 die Organisation der Gütersloh-Etappe der Deutschlandtour mit Professor Pfeiffer. Seit Anfang 2012 bin halbtags beruflich tätig und kann leider nicht mehr zeitlich so flexibel wie vorher bei der Bürgerstiftung tätig sein. Doch ich bleibe dabei und möchte meinen Einsatz für die Stiftung auf keinen Fall mehr missen. Es macht mir nämlich sehr viel Spaß und ich freue mich schon jetzt auf meine nächsten Aufgaben!"

 


Zum Beispiel: Rosemarie Reinelt

 „Ich bin für die Bürgerstiftung vor allem im Projekt ‚Trauminsel‘ im Einsatz. Als leidenschaftliche Patchworkerin macht es mir unglaublich viel Freude, etwas für Mitmenschen tun zu können – ohne dafür bezahlt zu werden. Ich entwerfe und nähe mit meinen Mitstreiterinnen, einer Gruppe von genauso leidenschaftlichen Patchworkerinnen, ganz individuelle Decken für schwerkranke Kinder. Ihre Träume, ihre Lieblingsfarben, ihr Lieblingsspiel – all das versuchen wir in die Decke mit einzuarbeiten. Die Arbeit für die Stiftung hilft, auch mal über die eigenen Zehenspitzen hinaus zu schauen und einfach aus dem Herzen heraus zu handeln. Es berührt mich sehr, wenn die Kinder trotz der schweren Erkrankungen lächeln und sich über ihre Decken freuen. In jeder Decke, in jedem Quilt stecken ein Stückchen Seele und gute Gedanken. Kleine Stückchen Stoff, kleine Stückchen Zeit – von vielen gespendet und zusammengefügt ergeben eine ‚große Decke‘, die helfen kann.“

 


Zum Beispiel: Rudolf Venherm

„Ich gehe gerne ‚stiften‘ – und bei der Bürgerstiftung Gütersloh geht das besonders gut. Denn hier handeln Bürger für Bürger! Hier werden Geld, Kreativität und Bürgereinsatz gebündelt zum Wohle der Menschen in unserer Stadt und das bekommt bei den Zwängen städtischer Finanzen zunehmende Bedeutung. Ich habe in meinem Berufsleben überwiegend im sozialen Bereich gearbeitet und dabei sehr viel Glück gehabt. Für mich war und ist ehrenamtliches Engagement deshalb keine Frage des ‚Ob‘. In der Bürgerstiftung Gütersloh durfte ich zunächst im Beirat mitwirken. Nach meiner Pensionierung habe ich für die Renate Gehring-Stiftung ein Büro im Haus der Bürgerstiftung bezogen. In der Folgezeit ergaben sich viele gemeinsame Förderaktivitäten. Das herzliche Miteinander im Haus ist aber auch Grundlage für mein Engagement bei Projekten und Veranstaltungen der Bürgerstiftung. Ich freue mich, wenn ich helfen kann und gebraucht werde.“

 


Zum Beispiel: Mechthild Krinke

„Von hundert auf null – mein Leben hat sich stark verändert, nachdem ich nach zwanzig Jahren als Selbständige im Einzelhandel in den Ruhestand gegangen bin. Wohin plötzlich mit all der Zeit? Ich habe eine neue Herausforderung gesucht und wollte der Gesellschaft etwas zurückgeben! Gefunden habe ich die Bürgerstiftung Gütersloh. Wenn man sieht, wie beispielsweise der Preis der Bürgerstiftung 2011 an das Gütersloher Jugendparlament verliehen wurde, muss man einfach von der Stiftung begeistert sein. Es war eine hochkarätige Veranstaltung mit entsprechender Nachhaltigkeit. Ich bin mit meinem ehrenamtlichen Einsatz bei der Adventskalender-Aktion voll eingestiegen – und die war wohl ein voller Erfolg. Jetzt kommt der zweite Bürgerbrunch Gütersloh an die Reihe: Packen wir es an – gemeinsam sind wir stark!“




Zum Beispiel: Elisabeth Böddeker

„Wenn ich für die Bürgerstiftung im Projekt „Musik im Seniorenheim“ mitarbeite, bewegt es mich immer wieder, die offenen Augen der alten Menschen zu sehen. Sie werden von der Musik und den Liedern so berührt, dass sie Tränen in den Augen haben oder sich ein Lächeln des Erinnerns zeigt – ein Spiegel ihrer Lebensgeschichte. Das sind so schöne Momente. Oder beim 1. Bürgerbrunch in Gütersloh haben tausende von uns gemerkt, wie gut es tut, miteinander zu essen, in einem großen offenen Esszimmer zu sitzen, zu plaudern, einfach miteinander zu sein. Dies zeigt, es gibt ein Bedürfnis nach Gemeinsamkeit und danach, gebraucht zu werden. Wirklich etwas bewirken kann jeder „vor der eigenen Haustür“, dort beeinflussen wir das Miteinander. Das Kleine wirkt sich immer auf das Große aus: In einer guten sozialen Atmosphäre haben Drogen, Verbrechen und Brutalität eine kleinere Chance. Genau aus diesem Grund bin ich ehrenamtlich tätig.

Ich gebe, was ich an Kraft und Zeit habe, an andere weiter und bekomme viel zurück. Daraus kann ich Kraft schöpfen und lerne die Menschen neben mir kennen. Hier in unserer Stadt kann ich mithelfen, die soziale Ebene positiv zu beeinflussen und aufrecht zu erhalten. Ich kann mich einbringen, das ist ein gutes Gefühl.“

 

 


Zum Beispiel: Marcus Dodt


„Ausgestattet mit einem ordentlichen Pflichtgefühl, getrieben vom guten Willen und der Begeisterung, sich einzubringen – das sind einige Gründe für mein Engagement bei der Bürgerstiftung. Engagement macht dann besonders Spaß, wenn alle an einem Strang ziehen. Bisher war ich der Meinung, die Bürgerstiftung bestehe nur aus besonders spendablen Gütersloher Häuptlingen – weit gefehlt. Im Sommer 2010 durfte ich als Mitglied des Bürgerbrunch-Planungsstabes feststellen, wie aus allen Häuptlingen Indianer wurden, aktiv mit anpackten. Das Wir-Gefühl der Bürgerschaft zu stärken, ist für mich eine wichtige Aufgabe einer Bürgerstiftung. Dies stößt in Gütersloh auf besonders fruchtbaren Boden, wie man eben beim Bürgerbrunch erleben konnte – kocht hier doch sonst jeder gern sein eigenes Süppchen.“

 

 


Zum Beispiel: Annegret Hoffmann

„Ich habe mich in die Entwicklung des Projektes „Trauminsel“ eingebracht, weil ich es als sinnvoll empfinde, Kinder und ihre Familien auf dem Weg von der Klinik nach Hause zu begleiten. Der Mittelpunkt meiner Familie ist unser Sohn Manuel. Er ist 13 Jahre alt, und wir sind dankbar, dass er mit seiner schweren Krankheit zu Hause leben kann. Rund um die Uhr ist er auf Zuwendung und Pflege angewiesen, sein Kinderzimmer gleicht einer kleinen Intensivstation. Durch meine Lebenssituation fühle ich mich verbunden mit Familien, die auch ein „besonderes“ Kind in ihrer Mitte haben. Ich weiß auch um die Sensibilität betroffener Eltern: Darum habe ich mich auch als evangelische Pfarrerin bemüht, bei der Erstellung der Fragebogen unter seelsorgerlichem Aspekt beratend mitzudenken. Ich fand es bewegend, dass bei allen ehrenamtlichen Helferinnen der Trauminsel echtes Interesse und Anteilnahme für die Kinder, um die es ging, zu spüren war. Das war für mich eine Bereicherung.“

 

 


Zum Beispiel: Lucia Rühling

„Ich bin ganz ehrlich: Am Anfang war ich eigentlich nur auf der Suche nach einem neuen Job, der so richtig Freude machen sollte! Finanzielle Beweggründe standen nicht im Vordergrund, und eine ehrenamtliche Tätigkeit kam durchaus auch in Frage. Mein Einstieg bei der Bürgerstiftung während der heißen Vorbereitungsphase des ersten Bürgerbrunch 2010 war als Schnupperzeit gedacht. Die hat mich so begeistert, dass ich sofort dabei gebliebenen bin! Anfangs habe ich überwiegend in der Geschäftsstelle gearbeitet und „normale Büroarbeit“ erledigt, zunehmend hat sich daraus die Organisation und Betreuung unterschiedlicher Aktionen wie z.B. Adventskalender, BürgerBrunch und langenachtderkunst entwickelt. Das macht mir viel Spaß und ist eine der befriedigendsten Tätigkeiten, die ich in meinem beruflichen Leben je ausgeübt habe! Ich habe bis jetzt auf der Sonnenseite des Lebens gestanden. Daher empfinde ich es als absolut richtig, etwas von dem zurückzugeben, was ich an Positivem bekommen habe!“