Mit funkelnden Sternen, fernen Galaxien und majestätischen Fanfaren startete die Konzertreihe „Hören gehen“ in das neue Jahr. Unter dem Titel „Hören gehen im All“ erlebten mehr als 200 Kindergarten- und Grundschulkinder ein interaktives Konzert rund um die Welt der Blechblasinstrumente. Das Theater gestaltete das Programm gemeinsam mit den Lehrkräften der Musikschule für den Kreis Gütersloh. Ziel der Reihe, die seit langem maßgeblich von der Bürgerstiftung Gütersloh unterstützt wird, ist es, Kinder frühzeitig und spielerisch an Musik und unterschiedliche Instrumentengruppen heranzuführen.
Nachdem im vergangenen September bereits Holzbläser und Streicher vorgestellt wurden, standen nun Trompete, Posaune und Tuba im Mittelpunkt. Doch statt trockener Theorie erwartete die jungen Zuhörer*innen eine fantasievolle Reise zu den Sternen. Gemeinsam mit Tanja Emmerich (Tanz) sowie Stephanie Riemenschneider (Konzept und Moderation) begaben sich die Kinder als werdende Astronaut*innen auf Klangsuche durch das Universum. Majestätische Trompetenfanfaren, sanfte Posaunenmelodien und geheimnisvolle Tubaklänge entführten sie dabei in intergalaktische Klangwelten. Mitsingen, Mitmachen und Staunen war ausdrücklich erwünscht. So vergingen die 45 Minuten wie im Flug.
Ein besonderes Highlight wartete am Ende: Die Kinder durften die Instrumente selbst ausprobieren, auf denen zuvor noch virtuos musiziert worden war. Die Begeisterung war spürbar – und das Ziel der Veranstalter eindeutig erreicht: Neugier wecken, Hemmschwellen abbauen und Lust auf eigenes Musizieren machen.
Zur Vor- und Nachbereitung der jeweiligen Konzerte erhalten Lehr- und Erziehungskräfte begleitendes Material, das die musikalischen Inhalte vertieft und nachhaltig im Alltag verankert.
