„Miteinander lachen, voneinander lernen“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr der von der Bürgerstiftung unterstützte Weltseniorentag, der in Gütersloh vom 1. bis 11. Oktober stattfindet. Seniorinnen und Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erwartet ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Aktionen und Kaffeerunden, das zum generationenübergreifenden Austausch einlädt. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Möglichkeiten, Neues zu lernen: von digitalen Kompetenzen bis hin zu kreativen Workshops.
Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am Freitag, 2. Oktober, um 11.30 Uhr im Kleinen Saal der Stadthalle von Gastrednerin Dr. Regina Görner. Sie ist Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), dem bundesweiten Dachverband von gut 100 Organisationen, die sich für die Interessen und Belange älterer Menschen einsetzen. Die BAGSO vertritt deren Anliegen gegenüber Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit und setzt sich für ein selbstbestimmtes, aktives Leben im Alter sowie für ein gutes Miteinander der Generationen ein. In ihrer Begrüßung berichtet Dr. Görner vom Wirken der Generationen im Miteinander. Eine Performance des Jungen Theaters Gütersloh zum Thema „Dein Gesicht erzählt eine Geschichte“ bereichert den Vormittag. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an Rikscha-Fahrten teilzunehmen oder die Busschule für Seniorinnen und Senioren zu besuchen.
„Das Kennenlernen und gegenseitige Verstehen der Generationen ist ein zentrales Anliegen des Weltseniorentags“, betont Heidi Ostmeier, Seniorenbeauftragte der Stadt Gütersloh. „Wenn Jung und Alt miteinander ins Gespräch kommen, entstehen Verständnis und Wertschätzung für unterschiedliche Lebenserfahrungen und Perspektiven. Und gerade in einer Zeit, in der Generationen im Alltag seltener aufeinandertreffen, schaffen Begegnungsformate wie der Weltseniorentag wichtige Räume, in denen voneinander gelernt und miteinander gelacht werden kann.“ Auch Roland Thiesbrummel, Leiter des Fachbereichs Soziales, sieht viele Chancen im Austauschen zwischen Jung und Alt: „Ältere Menschen bringen Wissen, Gelassenheit und langjährige Erfahrung ein, jüngere Generationen frische Ideen, digitale Kompetenzen und einen offenen Blick auf Neues. Dieser Austausch wirkt Vorurteilen entgegen, stärkt den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft und macht deutlich, dass Alter kein Gegensatz zu Aktivität und Teilhabe ist.“
Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von der Ausstellung „Was heißt schon alt?“ in der Stadtbibliothek, die vom 10. September bis 3. Oktober zu sehen ist.
Im Rahmen des Weltseniorentags bietet die Bürgerstiftung in ihrem BürgerKolleg zwei Veranstaltungen an: Am Montag, 5. Oktober, gibt Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin Margret Oetjen unter dem Motto „Starkes Alter – Starke Stimme“ Tipps zur Pflege und zum Umgang mit der Stimme. Und am Donnerstag, 8. Oktober, geht es um den „Generationenwechsel im Ehrenamt“. Sozialmanagerin Karin Marciniak erklärt, wie die Übergabe von Aufgaben und Verantwortung gelingt. Beide Seminare beginnen um 15 Uhr in der Bürgerstiftung, Am Alten Kirchplatz 12. Und wie immer sind sie für Gütersloher Ehrenamtliche kostenlos. Anmeldung unter 05241/971380.
Foto: Halten die druckfrische Broschüre zum Weltseniorentag 2026 in den Händen: (v. l.) Kay Klingsieck (Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Jürgen Zöllner (Leiter der Abteilung für Senioren- und Behindertenarbeit), Ulrich Kniesel (Sparkassen Stiftung), Roland Thiesbrummel (Fachbereichsleiter Soziales), Heidi Ostmeier (Seniorenbeauftragte der Stadt) und Nina Spallek (Geschäftsführung Bürgerstiftung Gütersloh). Foto: Stadt Gütersloh
