Auf großes Interesse ist der Erbrechtstag 2026 gestoßen. Rund 250 Besucher sind der gemeinsamen Einladung der Bürgerstiftung Gütersloh und der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold gefolgt, um sich in ebenso informativen wie kurzweiligen Fachvorträgen über alle wesentlichen Aspekte rund um die Thmen Vorsorge, Testament, Vermögensnachfolge, Erbrecht, Steuern und gemeinnütziges Engagement informieren zu lassen. Nach der Begrüßung durch Kay Klingsieck, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender, und Dr. Reinhard Liedl, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, folgten die Gäste in dem zum Vortragsforum verwandelten Kassenraum in der Gütersloher Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse aufmerksam den Ausführungen der Experten.
Unter dem Motto „Vorsorgen - Vermögen weitergeben - Zukunft sichern“ wurden die wesentlichen und teils komplexen Themen in kompakten 15-minütigen Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei erhielten die Besucher nicht nur wissenswerte, sondern vor allem praxisnahe Informationen.
Den Auftakt machten Sabrina Hanhart und Arnold Greifenberg von der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold mit dem Thema Generationenmanagement. Anschließend erläuterte Rechtsanwältin Gode-Marie Quast-Hohenhorst von der Kanzlei Haus Buchwald die Wichtigkeit einer Vorsorgevollmacht, um sicherzustellen, dass eine verlässliche Person die richtigen Entscheidungen trifft, wenn man es selbst nicht mehr kann. Rechtsanwalt und Notar Dr. Daniel Kollmeyer von BRANDI Rechtsanwälte erläuterte eloquent die Chancen und Risiken erbrechtlicher Bindungen. Tobias Feldmann, Steuerberater und Geschäftsführer der BBF Steuerberater PartGmbB, informierte über die für manchen sicherlich überraschenden steuerlichen Aspekte bei Vermögensübertragungen und Erbschaften und warnte vor möglichen Fallstricken.
Zum Abschluss stellte Nina Spallek die Bürgerstiftung und deren Arbeit vor. Sie zeigte dabei unter anderem auf, wie zielführend gemeinnützige Zwecke bei der Vermögensnachfolge berücksichtigt werden können. Denn die persönliche Nachlassplanung kann auch die Frage einschließen, ob und wie über das eigene Leben hinaus etwas für die Gemeinschaft bewirkt werden soll. Mit einem Testament den eigenen Besitz zu regeln ist das Eine. Mit einem überlegten Vermächtnis zum Beispiel in Form einer (Zu- oder Treuhand-) die Zukunft mitzugestalten, etwas ganz anderes. „Fragen Sie sich, welchen Fußabdruck Sie hinterlassen möchten“, forderte Nina Spallek ihre Zuhörer auf. Die Bürgerstiftung bietet die Möglichkeit, persönliches Engagement dauerhaft in Gütersloh wirken zu lassen und Projekte zu unterstützen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken. Für ein Gespräch nehmen Sie bitte Kontakt unter 05241/97130 auf.
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Gut besucht war der von der Bürgerstiftung und der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold gemeinsam organisierte Erbrechtstag 2026. Das Bild zeigt (v. l.) Dr. Reinhard Liedl und Nina Spallek von der Bürgerstiftung Gütersloh, Steuerberater Tobias Feldmann, die Rechtsanwälte Dr. Daniel Kollmeyer und Gode-Marie Quast-Hohenhorst sowie Thorsten Neubauer, Sabrina Hanhart, den Vorstandsvorsitzenden Kay Klingsieck und Arnold Greifenberg von der Sparkasse GRV.
