Ein wahrhaft süßer Termin: Die „Aufwind“-Stipendiat*innen der Bürgerstiftung Gütersloh haben jüngst gemeinsam mit ihren Kolleg*innen von der Bielefelder Bürgerstiftung einen überaus interessanten Firmenbesuch bei Storck in Halle absolviert. Dabei erhielten die Jugendlichen einen detailreichen Einblick in das 270.000 Quadratmeter große Herzstück des global agierenden Süßwaren-Imperiums.
Mit einer aufschlussreichen Präsentation der Firmengeschichte, die mit der von August Storck 1903 in Werther gegründeten Zuckerwarenfabrik begann, wurden die „Aufwindler“ auf die umfangreichen Produktionsstätten, die am heutigen Standort in Halle 3800 Mitarbeiter zählen, eingestimmt. Inklusive Vorstellung der breiten Produktpalette, wozu unter anderem die Markenklassiker Toffifee, nimm2 und Werther’s Original zählen.
Mit entsprechender Vorfreude ging es dann zur Führung durch den Betrieb, wo die Stipendiat*innen direkt vor Ort alles Wissenswerte über die Bonbon- und Schaumküsse-Produktion erfuhren. Von der Vorbereitung der Rohstoffe, über deren Verarbeitung bis hin zur Verpackung und dem Versand der Leckereien. Und natürlich galt für die jungen Gäste: Probieren eigens erwünscht!
Derart bestens gestärkt erfuhren die Jugendlichen im Anschluss noch Wesentliches zum Thema Job- und Karrieremöglichkeiten bei Storck. Denn dort werden nicht nur Fachkräfte für die Süßwaren- und Lebensmitteltechnik sowie Industriemechaniker*innen oder Mechatroniker*innen für die Produktion benötigt, auch im Einkauf, im IT-Bereich, im Finanzsektor und beim Marketing sowie in der Logistik des weltweit ausliefernden Unternehmens gibt es viel zu tun.
Entsprechend begeistert zeigten sich die Aufwindler: „Besonders spannend fand ich die Produktion der „Dickmanns“, bekannte Elif. „Wie die auf dem Fließband in großer Menge vorbeizogen, das sah schon meditativ aus. Da hätte man den ganzen Tag sitzen und schauen können.“
Olivia gefiel vor allem, dass sie die einzelnen Etappen der Produktion aus nächster Nähe in Augenschein nehmen konnte. Und die Möglichkeit des Naschens: „Die Produkte mal ganz frisch, direkt vom Fließband zu holen, das war schon lustig.“
Manuel faszinierte vor allem die umfangreiche Produktionstechnik. „Auch wenn’s manchmal ganz schön warm wurde - diese gesamte Maschinerie mal am Laufen zu sehen, das war schon sehr interessant.“
Und George brachte es wohl für alle auf den Punkt: „Mir hat nicht nur die Bandbreite der unterschiedlichen Abteilungen gefallen, in denen wir alle viel Neues gelernt haben. Da wurde es nie langweilig. Und ich bin total positiv überrascht von der Vielfalt an Berufen, die Storck zu bieten hat.“
Ein Firmenbesuch, der den Stipendiat*innen der Bürgerstiftung Gütersloh einmal mehr viel Aufwind gebracht hat.
