Demokratie ist kein Selbstläufer. Demokratie will gedacht, gestärkt, gestaltet und gelebt werden. In diesem Sinn setzt sich die unabhängige Bürgerstiftung Gütersloh seit jeher für Vielfalt und Toleranz, sowie für die Entwicklung und Stabilisierung gesellschaftlicher, an demokratischen Werten ausgerichteter Infrastrukturen ein. Daher hat sie nicht nur die Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen Deutschlands für Demokratie unterschrieben - sie fördert auch entsprechende Projekte vor Ort. Und sie ist Mitglied des Bündnisses für Demokratie in Gütersloh.
Vom Bundesprogramm zur Förderung vor Ort
Das Bündnis ist das zentrale Gremium innerhalb des Netzwerks „Partnerschaft für Demokratie“ in Gütersloh. Dabei handelt es sich um ein lokales Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“, das vom Bundesfamilienministerium finanziert wird. Ziel ist es, zum Schutz der Menschenwürde, gegen Extremismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung demokratische Werte vor Ort aktiv zu gestalten. Es gilt, sie durch die Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte lebendig werden zu lassen und zu erhalten.
Wer macht was?
Das Bündnis ist verantwortlich für die strategische Planung und Organisation der Partnerschaft und entwickelt auf der Basis einer Situations- und Ressourcenanalyse ein kommunales Handlungskonzept. Die Mitglieder des Bündnisses prüfen die von zivilgesellschaftlichen Organisationen eingereichten Projektanträge und sprechen Empfehlungen zur Förderung aus.
Ansprechpartner
Der Fachbereich Soziales der Stadt ist zuständig für die Projektabrechnung und die Weiterleitung der Fördermittel aus dem Aktions- und Initiativfonds sowie dem Jugendfonds. Nähere Informationen unter 05241/822336. Claudia Lehmann vom Gütersloher Kreisverband „SJD – Die Falken“ fungiert als Koordinatorin. Sie ist unter 0176/74728692 oder per E-Mail an c.lehmann(at)falken-guetersloh(dot)de erreichbar.
