Bürgerstiftung Gütersloh.
Von Bürgern – Für Bürger.

KiJu ermöglicht starke Projekte

Der Kinder- und Jugendbeirat (KiJu) der Bürgerstiftung Gütersloh hat auch in den vergangenen Monaten wieder etliche Projekte gefördert, die Kindern und Jugendlichen auf unterschiedlichste Art und Weise zugutekommen. Drei Beispiele:

Der Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) konnte für 500 Euro Spielkörbe, ein Kletterdreieck mit Wipp-Kissen, einen Spieltisch sowie Tücher, Schaufeln, Pipetten und Schalen für seine Eltern-Kind-Gruppen anschaffen. An vier Tagen in der Woche treffen sich vier verschiedene Gruppen mit Kindern im Altern von 0 bis 3 Jahren, um sich auszutauschen und gemeinsam zu spielen.

Bei einem Besuch in der Einrichtung hat sich KiJu-Mitglied Jona Grothus kürzlich davon überzeugen können, wie die neuen Spiel- und Bewegungsmaterialien die kleinen Gäste dazu animieren, ihre Umwelt selbstständig zu entdecken. Dabei werden gleichzeitig verschiedene Entwicklungsbereiche angesprochen: Kletterdreieck und Wippe fördern Gleichgewicht, Koordination und Motorik. Tücher, Schalen und Pipetten laden zum Experimentieren und kreativen Spiel ein.  Das gibt Impulse auch für die soziale und kognitive Entwicklung und kommen damit einer großen Zahl von Familien zugute.

Die Grundschule Sundern hat dank einer KiJu-Förderung über 300 Euro lang ersehnte Materialien für ihre Schwarzlicht-AG kaufen können. Denn für manche Familien stellt es eine Herausforderung dar, regelmäßig passende schwarze Kleidung dafür bereitzustellen. Von dem Geld  wurden Hosen und Langarm-Shirts angeschafft, die sich die Mitwirkenden kostenlos ausleihen können. Zudem wurde Schwarzlicht-taugliche Acrylfarbe gekauft, um eigene Requisiten basteln zu können. Glitzerlichter und fertige Kostüme wie das eines im Dunklen leuchtenden Schmetterlings stehen nun ebenfalls für Aufführungen zur Verfügung. Und der zuständige Techniker freute sich über eine Ersatz-Schwarzlichtleuchte - für alle Fälle. Bei den ersten Proben mit der neuen Ausstattung staunten die Grundschüler nicht schlecht über ihre neuen "Schätze" – sehr zur Freude von Jasmin und Jannis Fiedler, die es sich als KiJu-Mitglieder nicht nehmen ließen, mal vorbeizuschauen.

Und auch die zum Gütersloher LWL-Klinikum gehörende Frida-Kahlo-Schule hat sich auf die Unterstützung des KiJu verlassen können: 1300 Euro stellten die engagierten Mitglieder für das Projekt „Ich bin bunt“ bereit: Das ermöglichte es Kindern und Jugendlichen, die die Schule im Rahmen ihres Aufenthalts an der Tagesklinik besuchen, an einem besonderen Kunstprojekt teilnehmen zu können. Ziel war es, den Schüler*innen kreative Erfahrungen jenseits des regulären Schulalltags zu bieten. Es ging darum, ihre emotionalen, sozialen und gestalterischen Kompetenzen zu stärken. Unter der Leitung der Künstlerin Birgit Frieda Amhoff konnten sie am Wiedenbrücker Standort der LWL-Schule mit Farben und Formen experimentieren und dabei sich selbst und ihre Gefühle entdecken, an sich wachsen und innere Wunden heilen lassen, wie KiJu-Mitglied Diana Gergova bei ihrem Informationsbesuch erfuhr. Am Ende wurden die entstandenen Werke sogar öffentlich ausgestellt.

Noch bis zum 30. September können Vereine und Organisationen, die sich für Kinder und Jugendliche stark machen, beim Kinder- und Jugendbeirat Förderanträge stellen. Näheres auf der Homepage der Bürgerstiftung, wo unter www.buergerstiftung-guetersloh.de/informieren/projekte/kinder-und-jugendbeirat/ Projektanträge heruntergeladen werden können.